Konzept

 

Im Jahr 2001 führte das Land Rheinland-Pfalz die Ganztagsschule flächendeckend mit großem Erfolg ein. Zum Schuljahr 2015/16 erhielt die Grundschule Leimersdorf die Option eine Ganztagsschule zu errichten. Seitdem bieten wir diesen Zusatz zum Vormittagsunterricht bei stetig wachsender Nachfrage an.

 

Die Ganztagsschule wird von montags bis donnerstags angeboten. Der Unterrichtstag endet um 15:40 Uhr. Für angemeldete Schüler ist der Besuch verpflichtend. Am Vormittag werden alle Kinder gemeinsam unterrichtet. An den Unterricht schließt sich die Mittagspause an. In dieser erhalten die Schüler ein warmes Mittagsessen und finden Zeit zur Erholung. In der Lernzeit im Anschluss an die Mittagspause erledigen die Kinder unter Anleitung eines Lehrers ihre Hausaufgaben. In der Lernzeit erhalten die Schüler die Unterstützung, die sie benötigen. Für das erste und zweite Schuljahr ist eine lange Bewegungspause integriert. Alle Schüler nehmen an jedem Nachmittag an einem AG-Angebot teil.

 

Die Ganztagsschule bietet Kindern und Eltern ein verlässliches Betreuungsangebot. Durch die Schulpflicht fällt der Nachmittagsbereich nicht aus. Das Angebot ist für die Eltern kostenfrei. Sie übernehmen nur die Kosten für das Mittagsessen in Höhe von 3,23 €. In sozialen Härtefällen kann eine Kostenübernahme beantragt werden, so dass nur noch ein Anteil von einem Euro von den Eltern getragen werden muss. Die Qualität der Speisen liegt uns am Herzen. So wird das Mittagessen vom ortsansässigen Restaurant jeden Tag frisch zubereitet und direkt geliefert. Lange Lagerungszeiten und Anfahrtswege gibt es nicht. Beim Einkauf werden Produkte aus der heimischen Region bevorzugt und Wert auf die Qualität der Zutaten gelegt. Auch auf spezielle Bedürfnisse wie Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Religion etc. können wir nach Absprache eingehen.

 

 

Lernzeit

 

 

Ausschließlich Lehrer leiten die Lernzeiten. Die Hausaufgaben werden so gestellt, dass das Pensum in der Lernzeit zu bewältigen ist und den Fähigkeiten des Kindes entspricht. In der Lernzeit werden die Kinder zu selbstständigem und stillem Arbeiten angehalten.

 

In der Regel schaffen die Kinder ihre Hausaufgaben in der Lernzeit. Häusliche Arbeiten sind nötig, wenn die Kinder bewusst während der Lernzeit getrödelt haben und deshalb nicht alles geschafft haben. Manche Aufgaben wie lautes Lesen, Lernen von Gedichten oder Einmaleins lassen sich nicht immer gut in der Lernzeit durchführen. Diese Aufgaben müssen dann auch mal Zuhause erledigt werden.

 

Wenn die Kinder ihre Aufgaben erledigt haben, können sie aus interessanten Zusatzangeboten auswählen oder erhalten auf sie zugeschnittene Aufgaben.

 

Im Hausaufgabenheft erhalten die Eltern eine kurze Rückmeldung über das Erledigen der Hausaufgaben.

Auch wenn der Lehrer die Hausaufgaben kontrolliert hat, sollen Eltern die Hausaufgaben zur Kenntnis nehmen und wertschätzen. Fehler bleiben evtl. stehen, damit die Eltern den tatsächlichen Leistungsstand einschätzen können.

 

 

 

 

Mitteilungsheft

 

 

Das Mitteilungs- oder Hausaufgabenheft dient der Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus.

 

Hier geben die Lehrer den Eltern täglich eine kurze Rückmeldung über die Hausaufgaben und die Art, wie das Kind diese erledigt hat. Weiter ist Platz für Mitteilungen aller Art, z. B. Anmerkungen über das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten.

 

Auch die Eltern können den Lehrern u. a. über das Hausaufgabenheft wichtige Informationen mitteilen.

 

Mit dem Besuch der Ganztagsschule erlischt nicht die Verantwortlichkeit der Eltern für den Schulbesuch des eigenen Kindes. Die Eltern sollten täglich einen Blick ins Mitteilungsheft werfen und auch die Hausaufgaben ihrer Kinder zur Kenntnis nehmen und wertschätzen

 

 

 

 

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